


Es ist Schwung in die Standortsuche für das Krokodil gekommen. Die Stadt Zürich hat eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus Tief- und Hochbauamt gebildet, die mögliche Standortalternativen evaluiert. Grundlage ist einer vom Verein Industriegeschichten im Frühjahr erstellter Plan. Mehr über die Unterstützung durch die Stadt Zürich in dem Bericht im Tagesanzeiger vom 10. Juli 2007. 


Die neue Seite "Stammbaum der MFO" zeigt einige der Firmen, die sich direkt oder indirekt aus der MFO entwickelt haben, sei es durch Verkauf, Neugründungen, Abgang von Mitarbeitern oder gemeinsame Nutzung der Räumlichkeiten. Das Schaubild spiegelt nicht nur Besitzverhältnisse wider sondern auch den Einfluss, den die MFO auf die Entwicklung der anderen Firmen hatte.
Stammbaum der MFO



Vor 125 Jahren, 1882, wurde die Gotthardbahn eröffnet. Die SBB und die Kantone Uri und Tessin feierten dieses Jubiläum im September mit einer Reihe von Veranstaltungen. Unter anderem wurden verschiedene historische Objekte komplett in rotes Tuch gehüllt, neben der Kirche in Wassen auch das Krokodil in Erstfeld.
Die spätere Elektrifikation der Gotthardbahn wurde von Emil Huber-Stockar geleitet und die Generatoren der beiden Gotthardkraftwerke im Amsteg und Ritom wurden von der MFO geliefert. 


Im Hochspannungslabor der ABB in Oerlikon werden auch heute noch Schalter und Geräte mit sehr hohen Spannungen und im Dauereinsatz getestet. Die modernen Testapparaturen mit zum Teil gewaltigen Ausmassen werden von einem alten MFO-Generator versorgt, der nach fast 90 Jahren Einsatz noch immer seinen Dienst tut und von den Ingenieuren liebevoll "Grossmutter" genannt wird.
Die dreiteilige Maschine hat ein arbeitsreiches Leben hinter sich. Als eine von vier Einheiten stand sie seit ca. 1918 im Unterwerk Selnau (siehe Bild unten) und wandelte für die Trams in Zürich Wechselstrom in Gleichstrom um.
 Maschinenhalle im Unterwerk Selnau (Foto: Stadt Zürich) 
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